Quartiermanagement

verstehen wir als operatives, politisch-sozialräumliches Konzept der Aktivierung, des Einleitens von Lernprozessen, der partizipativen Planung, der Erschließung von Ressourcen und des Ausgleichs von Macht und Interessen im Gemeinwesen.


Diese koordinierende und korrigierende Tätigkeit im intermediären Raum zwischen politischen und wirtschaftlichen Strukturen und der Lebenswelt, erfordert umfangreiches Wissen über Akteure, Rahmenbedingungen und Strukturen des Gemeinwesens ebenso wie Kompetenzen im Bereich der Aktivierung, Kommunikation, Moderation und Netzwerkarbeit aber auch die Fähigkeit Behinderungsstrukturen, ungerechte Ressourcenverteilung und Machtgefälle zu erkennen und korrigierend zu bearbeiten.


Einer Vorstellung von neutralen Vermittlern im intermediären Raum, wie sie von verschiedenen Kräften im Bereich der „stadtteilorientierten Arbeit“ vertreten wird, stehen wir also kritisch gegenüber.