Das Studium

Curriculare Struktur

Das Studium ermöglicht die Auseinandersetzung mit relevanten Theorien sowie den Erwerb und die Anwendung von Methoden und Instrumenten der Forschung und Entwicklung lokaler und regionaler Räume.


Wissenschaftliche Diskurse, gesellschaftliche Entwicklungen, Konzepte der Weltgesellschaft und insbesondere innovative Lösungen aus dem Kontext der Zivilgesellschaft werden aufgegriffen.


Dieser Studiengang betritt im deutschsprachigen Raum an vielen Stellen Neuland. Die Lehrenden und Studierenden gestalten bewusst ein gesellschaftlich hoch relevantes und dynamisches Feld. Die curriculare Struktur bietet in allen Modulen Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung und der Aufnahme neuer gesellschaftlicher Strömungen und Diskurse.


Verbindung von Studium mit den Erfahrungen der Teilnehmenden


Wir verknüpfen nach Möglichkeit theoretische und methodische Studieninhalte mit dem fachlichen Hintergrund und den beruflichen Fragestellungen der Teilnehmenden.


Im Rahmen der Forschungswerkstätten, der Praxisanalyse, der Studienarbeiten, der modellhaften Projektentwicklungen sowie der Masterthesis können Fragen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden bearbeitet werden.


Daraus entstehen Anknüpfungspunkte zur Weiterentwicklung des konkreten Praxiskontextes aber auch reale Modellsituationen für das gemeinsame Lernen der Studiengruppe.


Theorie-Praxis-Integration


  • Theoriebasierte Praxisanalysen: Im Modulbereich 2 erarbeiten die Teilnehmenden unter Integration der im Masterstudium erworbenen Kompetenzen Analysen ihrer Praxis und schreiben diese im Studienverlauf fort.
  • Kommunikation, Aktivierung, Mediation: Im Modulbereich 3 erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen für die partizipative Planung und Entwicklung im Gemeinwesen, die im Studium und im Handlungskontext der Teilnehmenden erprobt werden.
  • Sozialraumorientierte Forschung: Im Modulbereich 5 „Forschungswerkstätten“ erwerben die Teilnehmenden methodisches Handwerkszeug für sozialraumorientierte Entwicklung und erproben es anhand von Fragestellungen aus ihrer eigenen Praxis.
  • Entwicklung gemeinwesenökonomischer Projekte: Integrativer Bestandteil des Modulbereiches 4 ist die Konzeption eines Projektes oder Unternehmens nach Kriterien der Ökonomie des Gemeinwesens.


Modular konzipiertes Studium


Der Studiengang ist modular und interdisziplinär konzipiert. Er integriert insbesondere theoretische und methodische Ansätze der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Stadt- und Regionalentwicklung, der Sozial- und Wirtschaftsgeographie und des emanzipatorischen Communitywork.


Er vermittelt vertiefendes, spezialisierendes und verknüpfendes Analyse-, Erklärungs- und Handlungswissen für integrierte Ansätze lokaler und regionaler Problemlösung und nachhaltigen Entwicklung.