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Bilderpool Markus Green
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PrimA - Prävention im Alter



Potenziale aktivieren – Risiken reduzieren – Krisen mildern



Prof. Dr. Stefan Pohlmann


Längst hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass wir gute Aussichten auf ein hohes Lebensalter haben. Mit dieser Entwicklung geht der Wunsch einher, nicht nur ein möglichst langes, sondern auch ein möglichst gesundes und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Viele sind allerdings bislang nicht hinreichend auf das eigene Alter und die damit verbundenen Chancen und Risiken vorbereitet. Insofern besteht ein zunehmender Bedarf an erfolgversprechenden Maßnahmen und Unterstützungsangeboten in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung.


Für die Zielgruppe älterer Menschen sind solche Maßnahmen bislang nur punktuell verankert. Zudem konzentrieren sich viele der bestehenden Vorsorgeprogramme nur auf einzelne Facetten der Gesunderhaltung. Dabei handelt es sich häufig um krankheitsorientierte Initiativen oder Deeskalationsstrategien. Damit fehlt es an Ansätzen, die psychosoziale Ressourcen stärken, bevor erwartbare Problemlagen eintreten.


Das Forschungsprojekt PrimA will ein breites Verständnis von Prävention im Sinne von Risikobewältigung und Potenzialaktivierung im Alter etablieren. Dafür umfasst die Definition von Prävention alle Maßnahmen oder Tätigkeiten, mit denen erwartbare Probleme im Alter vermieden oder abgemildert werden können. Dies bezieht sich auf unterschiedlichste Lebensbereiche, wie Vermeidung von Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit, Erhaltung der Lebensqualität, Förderung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben usw.


In Zusammenarbeit mit Praxisexperten werden im Projekt konkrete präventive Hilfen für älter werdende Menschen in Form von Modellprogrammen entwickelt. Hierzu werden bestehende Präventionsangebote im In- und Ausland ausgelotet und hinsichtlich ihrer erfolgversprechenden Elemente gebündelt. Ein so entwickeltes Präventionskonzept wird schließlich für seine übergreifende und flächendeckende Einsetzbarkeit überprüft. In diesem Zusammenhang wird auch das Zusammenspiel von professionellen und freiwillig engagierten Akteuren systematisch analysiert.


Ziele


  • Entwicklung von Leitlinien und Qualifikationsstandards für eine interdisziplinär ausgerichtete Prävention im Alter
  • Bedarfsorientierter Ausbau von Angeboten: Einbindung bzw. Erweiterung bestehender Angebote unter Berücksichtigung zugehender Dienste; Ableitung von Empfehlungen für den Aufbau neuer Präventionsangebote
  • Kondensierung von Erfolgskriterien zur Übertragbarkeit von Präventionsangeboten
  • Ermittlung von Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz von freiwilligen Laienhelfern unter Einbindung bereits bestehender Einrichtungen der Alten- und Gesundheitshilfe
  • Prüfung wirtschaftlicher Optionen: Ressourceneinschätzung


Laufzeit: 01.07.2012 - 30.06.2015


Projektträger: Projektträger Jülich


Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF


SILQUA-Förderrunde 2012 .Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter



Partner


Institut für Gerontologie (IfG) der Universität Heidelberg


Stadt Arnsberg


AWO München


Landes-Caritasverband Oldenburg (LCV)


Volkssolidarität Bundesverband


Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO)


Hansestadt Lübeck


Kneipp Bundesverband


Landesarbeitsgemeinschaft EVI Bayern e.V.


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