Willkommen auf den Seiten des Projekts "InKom - Inklusion durch Kommunikatioin"

  • HINTERGRUND.
    Demenzerkrankungen sind mit einem fortschreitenden Funktions- und Fertigkeitsverlust verbunden, der in einem bestimmten Stadium zu Benennungs- und Sprachverständnisstörungen beiträgt. Ältere Menschen mit Demenz und diejenigen die mit ihnen zusammenleben und arbeiten fühlen sich oftmals allein gelassen und hilflos bei der Bewältigung der damit einhergehenden Kommunikationsprobleme.
  • HYPOTHESEN.
    Die Fixierung auf die herkömmliche sprachliche Kommunikation bindet Ressourcen. Zudem tragen sprachliche Hürden zu Unsicherheiten, Frustrationen und Belastungen bei den Erkrankten, Angehörigen und Fachkräften bei. Versorgungsmängel, erhöhte Vulnerabilität und beschleunigter Krankheitsverfall sind die möglichen Folgen.
  • ZIELE.
    Es gilt, die Kommunikation mit demenziell Erkrankten systematisch zu verbessern und den Beteiligten einen kongruenten Austausch dort zu ermöglichen, wo es an Worten und Handlungsoptionen fehlt. Auf diese Weise soll die Lebensqualität erkrankter Personen erhöht und die Belastung von Angehörigen und Fachkräften herabgesetzt werden. Zusätzlich sind Eskalationsspiralen und Überforderungssituationen zu vermeiden und Potenziale im Alter trotz bestehender Einbußen exemplarisch zu identifizieren. Gleichzeitig ist das Projekt hochgradig inklusiv ausgerichtet.
  • VORGEHEN.
    Im Projekt InKom erfolgt eine empirische Untersuchung von prototypischen Kommunikationshürden bei der Pflege demeziell erkrankter älterer Menschen. Vorgenommen werden die Schulung und der Einsatz eines alternativen kommunikativen Angebots, auf der Grundlage des so genannten Farbdialogs. Die implementierten Kommunikatioinshilfen werden im Hinblick auf einen gelingenden Austausch und bezogen auf Entlastungspotenziale hin evaluiert. Angestrebt wird eine Fortsetzung des sozialen Teilhabe Demenzerkrankter. Dazu werden beispielhaft in stationären und ambulanten Bereich Tandems installiert, die mit dem Instrument des Farbdialogs interagieren. Im Fokus stehen Beziehungsebene, Lebensqualität der Demenzerkrankten und die Arbeits-/ Lebenssituation der Angehörigen und Fachkräfte.
  • BEABSICHTIGTE ERGEBNISSE.
    Da Qualifizierungsangebote fehlen, die sowohl präventiv als auch in akuten Situationen Verständnisprobleme verringern, soll das Projekt im Sinne eines praxistauglichen Ansatzes eine demenzspezifische Perspektive berücksichtigen, Ressourcen aktivieren und Fachkräfte und Angehörige anleiten, gelingend zu kommunizieren. Es wird ein Manual für ein edukatives Programm des Farbdialogs bei Demenz ausgearbeitet und überprüft, welchen Beitrag diese Kommunikationshilfe für einen gelingenden sozialen Austausch mit Demenzerkrankten hat.
  • NACHHALTIGKEIT.
    InKom ist als Pilotprojekt angelegt. Es prüft beispielhaft einen Ansatz für eine gelingende Kommunikation durch eine flexible, nonverbale Sprache. Das Vorhaben trägt zu dem vielfach geforderten raschen Transfer zwischen Theorie und Praxis bei. Es ist als nachhaltiges, wirksames Programm konzipiert, dass eine Verstetigung durch Multiplikatoren mit sich bringt. Das angedachte Manual soll Personen auch nach Ablauf des Projekts qualifizieren, speziell mit dem Ziel auch bürgerschaftlich engagierte Personen stärker in die Versorgung demenziell Erkrankter einzubinden und für diese Arbeit auszubilden. Weiterhin sind nach Abschluss des Projekts vergleichbare Ansätze zugunsten einer erweiterten, multimodalen basalen Verständigung zu überprüfen.


Projektfinanzierung

HM-Kontakt "InKom"

Prof. Dr. Stefan Pohlmann
Raum: K 313

Tel.: 089 1265-2316
Fax: 089 1265-2330

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Dr. Christian Leopold
Raum: KO 232

Tel.: 089 1265-2301
Fax: 089 1265-2330

Profil >

Paula Heinecker
Raum: KO 232

Tel.: 089 1265-2301
Fax: 089 1265-2330

Profil >

Kooperation Augsburg

AWO Seniorenzentrum Christian-Dierig-Haus
Kirchbergstraße 15, 86157 Augsburg; Tel: 08 21/ 22 79 2 - 0 -> Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Bewohnern

Kooperation Wolfratshausen

AWO Seniorenzentrum Wolfratshausen
Paradiesweg 18, 82515 Wolfratshausen; Tel: 08171/ 43 25-0 -> Zusammenarbeit mit der Leitung und Mitarbeitern

Kooperation München

Kompetenzzentrum München
der Diakonie Neuendettelsau und der AWO München; Landsberger Straße 367 - 369; 80687 München; Tel.: 089 / 58 98 74 50

Einstieg Kooperation

Rahmenbedingungen für Umsetzung "Farbdialog-Tandems"
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