Willkommen bei der Forschungsgruppe "InGero"

an der Hochschule München

V.l.n.r.: Stefanie Kulartz, Christian Leopold, Paula Heinecker, Bianca Lengfeld, Stefan Pohlmann, Manuel Otten, Mona Holzhauser
V.l.n.r.: Stefanie Kulartz, Christian Leopold, Paula Heinecker, Bianca Lengfeld, Stefan Pohlmann, Manuel Otten, Mona Holzhauser

Forschungsabteilung Interdisziplinäre Gerontologie (InGero)
















Ziele und Aufgaben der Wissenschaft für eine alternde Gesellschaft
Auftrag von InGero


An der Hochschule München wurde im Jahr 2009 unter der Leitung von Prof. Dr. Pohlmann die Abteilung Interdisziplinäre Gerontologie (InGero) mit dem Ziel gegründet, drängende Fragen zu den Themen Alter und Altern forschungsbasiert zu beantworten. Die Arbeit konzentriert sich auf gesellschaftspolitische Herausforderungen, die sich durch den demografischen Wandel in der Bevölkerung ergeben.
Die zunehmende Alterung der Gesellschaft wird begleitet von bislang beispiellosen sozialen, gesundheitsrelevanten, technologischen und globalen Veränderungsprozessen, die erhebliche Anforderungen an Jung und Alt mit sich bringen. Damit wir die Chancen einer erhöhten Lebenserwartung für den Einzelnen und die Gesellschaft stärker nutzen können, braucht es die Bereitschaft, bestehende Angebote, Konzepte und Dienstleistungen durch gezielte Forschungsarbeiten zu überprüfen. Trotz vielfacher Bemühungen fehlt es nach wie vor an Herangehensweisen, die sich auf den Ausbau erfolgreicher und die Entwicklung zukunftsfähiger Modelle für und mit älteren Menschen konzentrieren. InGero setzt daher folgende Akzente:


1) Theorie-Praxis-Transfer verstärken
Die Forschungsabteilung ist an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften angesiedelt und wird vollständig aus Drittmittelprojekten finanziert. Im Vordergrund stehen Erhebungen im Auftrag von Bund, Ländern oder Kommunen. Daneben existieren Kooperationen mit Wohlfahrtsverbänden, einschlägigen Organisationen, Stiftungen, Institutionen und Interessensvertretungen, die an einer unabhängigen, empirischen Analyse und Evaluation bestehender und zukünftiger Ansätzen in ihren Handlungsfeldern interessiert sind. Nur mit Hilfe all dieser Bündnispartner kann eine angewandte gerontologische Forschung gelingen. In dem Wissen, dass die Bevölkerungsalterung sehr weitreichende Folgen mit sich bringt, werden bewusst verschiedene Handlungsfelder, geografische Regionen und Professionen einbezogen. Wichtige Impulse aus der Praxis werden durch diese dialogische Vorgehensweise gezielt aufgegriffen – aber auch theoretische Erkenntnisse der Wissenschaft stärker in die praktische Arbeit integriert.


2) Qualität bestehender Leistungen sichern
Einen besonderen Schwerpunkt von InGero nimmt die Versorgungsforschung ein. Angesicht eines wachsenden Markts von Dienstleistungen für ältere Menschen und ihre Angehörigen wächst das Interesse, die unterschiedlichen Angebote besser vergleichen und beurteilen zu können. Viele psychosoziale und gesundheitsbezogene Leistungen lassen sich allerdings nicht immer eindeutig beurteilen und entziehen sich für Kunden aber auch für Kosten- und Leistungsträger einer objektiven und zuverlässigen Messung. In verschiedenen Projekten wurden mit InGero etwa für den Bereich der stationären Versorgung, aber auch für ambulante oder offene Einrichtungen der Alten-, Gesundheits- und Behindertenhilfe konkrete Maßnahmen entwickelt, um die Wirksamkeit und Qualität einzelner Dienstleistungen zu erfassen und auch für den Laien verständlich aufzubereiten. Voraussetzung für den Erfolg derartiger Projekte ist ein vertrauensvoller Umgang miteinander und ein möglichst breiter Einblick in die verschiedenen Organisationsstrukturen sowie die Bereitschaft, gegenseitig voneinander zu lernen. Der Erhalt und die Steigerung von Lebensqualität im Alter stellt hierbei eine ganz wesentliche Orientierung dar.


3) Für die Zukunft qualifizieren
Wie auch andere Forschungsabteilungen ist InGero ganz unmittelbar an einer Hochschule angesiedelt. Besonderes Augenmerk wird daher darauf gelenkt, Forschungsergebnisse für die Lehre nutzbar zu machen. Für InGero geht es aber nicht nur darum, Studierenden die Gelegenheit zu geben, aktuelle wissenschaftliche Befunde und Diskurse zu verfolgen. Vielmehr werden aus der Arbeit von InGero auch unmittelbare Rückschlüsse auf die Implementierung bedarfsorientierter, angemessener Studienformate und -inhalte gelegt. Im Rahmen der bundesweit einzigartigen Untersuchung über Beratungseinrichtungen im Alter (BELiA) wurden erstmalig durch breite quantitative Erhebungen sowie durch aufwändige qualitative Untersuchungen und teilnehmende Beobachtungen Rückschlüsse auf die Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte gezogen. In der Folge konnten verschiedene Module auf Bachelor- und Masterebene entwickelt werden.


4) Passgenaue Angebote entwickeln
Neben der Beschreibung und Optimierung von Leistungsangeboten zielt InGero auf die Etablierung derzeit noch fehlender oder nicht ausreichend vorhandener Hilfsstrukturen ab. Ein ganz wesentlicher Baustein stellt hier die Erweiterung von Angeboten im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung dar. In einem Forschungsvorhaben prüft InGero existierende Vorhaben und Modelle und lotet zudem Potenziale für den Ausbau von Unterstützungsleistungen aus. In dem vom BMBF finanzierten Forschungsprojekt PrimA (Prävention im Alter) geht es nicht nur um die Vermeidung von Krankheiten und den Erhalt von Gesundheit im Alter, sondern auch um Beteiligung, Stärkung der Würde und Entscheidungsfähigkeit alternden Menschen.
Belastungen unterschiedlichster Art und Ursache sollen frühzeitig erkannt, Krisen vermieden und Bewältigungsfähigkeiten verbessert werden.


5) Überzeugungsarbeit leisten
Altersthemen beherrschen schon lange die öffentliche Diskussion. Dennoch finden sich auf vielen Gebieten noch immer blinde Flecken, Vorurteile und Missverständnisse. InGero beteiligt sich daran, gegenüber Unternehmen, Politik, Medien und verschiedenen anderen Akteuren wissenschaftlich fundierte Überzeugungsarbeit zu leisten. Für unpopuläre Themen zu sensibilisieren, in gesellschaftspolitischen Fragen zu beraten und aus Erfahrungen anderer Länder zu lernen gehören deshalb zu den wesentlichen Aufgaben von InGero. Dazu zählt die Beteiligung in Gremien, Beiräten und Sachverständigenkommissionen sowie die Beteiligung auf Fachtagungen und Kongressen. Von den so entwickelten Maßnahmen und Empfehlungen sollen ältere und jüngere Menschen gleichermaßen profitieren.


Zum Forschungsprojekt BELiA


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Tel.: 089 1265-2316
Fax: 089 1265-2330

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