Willkommen auf den Seiten des Projekts "55Plus"

an der Hochschule München

Das Modellprojekt „Netzwerk Generation 55plus“


Eine aus-gewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sind Grundvoraussetzungen für aktives und gesundes Altern und werden auch im Rahmen des 2012 vom Kooperationsverbund ge-sundheitsziele.de verabschiedeten Nationalen Gesundheitsziels „Gesund älter werden“ als zwei wichtige Interventions- bzw. Zielbereiche aufgeführt.


Das Modellprojekt „Netzwerk Generation 55plus“ wurde zu Beginn des Jahres 2012 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) an den drei Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) in Augsburg, Ebersberg und Landshut initiiert. Eingebettet ist das Modellprojekt in das im Jahr 2009 vorgelegte Ernährungskonzept des StMELF „Ernährung in Bayern“. Dies versteht sich als ein Leitfaden für Aktivitäten im Bereich Ernährung und verfolgt das Ziel, der bayerischen Bevölkerung aller Altersgruppen einen gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Ernährungsstil mit ausreichender Bewegung zu ermöglichen.


Die Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit sowie die Curricula ausgewählter Ernährungs- und Bewegungsangebote sollen schließlich in einen Handlungsleitfaden fließen, der Grundlage für die Übertragung des Projektes auf weitere der 47 bayerischen ÄELF ab 2016 ist. Dann werden die an jedem Amt ansässigen Ansprechpartnerinnen Ernährung (APE) für den Netzwerkaufbau und die Angebotsumsetzung in ihrem Dienstgebiet verantwortlich sein.


Das Hochschulprojekt „TransNet“ zum „Netzwerk Generation 55plus“


Um Empfehlungen für die Fortführung bzw. Übertragung des Modellprojekts aussprechen zu können, ist eine Evaluation vorgesehen. Diese soll im Sinne einer vorwiegend retrospektiven Analyse den Projektverlauf reflektieren, Modifikationspotenziale herausarbeiten und im Hin-blick auf die vorgesehene Übertragung auf ganz Bayern entsprechende Handlungsempfehlungen ableiten. Der Hauptfokus soll dabei insbesondere auf der Analyse der Netzwerkarbeit in den Modellregionen liegen und der Frage, ob und wie erfolgreiche Vernetzung unter Berücksichtigung der begrenzten zeitlichen Ressourcen auf Seiten der Ansprechpartnerinnen Ernährung (APE) später umgesetzt werden kann.


Neben der Analyse der Netzwerkarbeit sollen auch die Angebote im Rahmen der Evaluation Berücksichtigung finden. Basierend auf den Ergebnissen zu oben aufgeführten Fragestellungen bzw. Evaluationsaspekten sollen Empfehlungen formuliert werden, wie das Projekt nach Ende der Modellphase auf weitere ÄELF übertragbar ist und weiterentwickelt bzw. optimiert werden kann.



Da das StMELF zukünftig auch im Bereich „Ernährung und Bewegung bei Demenz“ aktiv werden möchte, sollen im Rahmen der Evaluation zudem Anhaltspunkte zum Bedarf an entsprechenden Informationsangeboten für pflegende Angehörige bzw. Betreuungspersonen von Menschen mit Demenz erfasst werden. Dabei sind Fragen interessant wie:


• An welcher Stelle kann der Staat im Bereich Ernährungsbildung Unterstützungsarbeit durch Aufklärung und Information in diesem Themenfeld leisten?


• Was für Interventionen sind gewünscht bzw. werden benötigt?


• An wen sollten sich potenzielle Maßnahmen richten, bei wem herrscht Bedarf (z. B. Multiplikatoren, pflegende Angehörige)?


• An welche Strukturen könnte angeknüpft werden?



Kontakt
Hochschule München
Forschungsprojekt BELiA
Am Stadtpark 20
81243 München

Zugang Projektcloud

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