Berichte aus dem Ausland

Rita Przygodda

Es ist nun fast ein Monat her, dass ich nach Brasilien flog. Am 26.08.2009 bin ich gegen vier Uhr morgens am Flughafen in München angekommen, dann war ich 3 Stunden in Frankfurt, um gegen 11:00 nach Salvador weiter zu fliegen. Gegen 10:30 sagte uns der Pilot, wir müssten wahrscheinlich das Flugzeug wechseln, da es einen Maschinenschaden gab. Also warteten wir über eine Stunde im Flugzeug. Danach sind wir alle ausgestiegen und haben dann in einer anderen Maschine gewechselt. Der Start war aufregend aber Gott sei Dank ist alles gut gegangen und wir sind nach ca. 10 Stunden in Salvador angekommen. Das zu dem Flug hierher.
Zu meinem Aufentalt hier kann ich auch nur sagen, dass es sehr aufregend ist. Ich habe schon einigen von Euch erzählt, dass ich soooooooo glücklich bin, wie lange nicht mehr. Das Leben hier ist zwar nicht paradiesisch, aber es gibt mir das Gefühl, dass es wirklich Sinn macht, meine Wünsche und Visionen, die ich für hier habe, ohne zu zögern in die Tat umzusetzen. Apropos, Visionen in die Tat umsetzten: Wir haben letzten Montag die erste Kinovorführung in Arembepe gemacht. Wir haben im Fischervereinshaus eine Art Kino erichtet und haben dann den Kindern und deren Eltern der kleinen Stadt einen schönen Kinder Film vorgeführt. Wir haben dazu Popcorn und Getränke angeboten und sie haben ca. 2 Stunden (mit Eröffnungsrede - dieses Mal nicht von mir gehalten, sondern von meiner jüngsten Schwester Celeste) gesessen und sehr aufmerksam den Film angeschaut. Dieser war ein Afrikanischer/Französicher Film mit Filmmusik von Yossour N'adour, über einen kleinen Jungen, der sein Dorf gegen die böse Hexe verteidigen will, was er auch erreichte. Ein wirklich wunderschöner Film! Nun haben wir den Montag für den Kinotag in Arembepe erklärt und sie sind sehr glücklich darüber. Im Sommer werden wir für den Kinobesuch einn kleinen Eintrittsbeitrag verlangen. Dieses Projektmodul ist in Kooperation mit einer Capoeira Gruppe und einer lokalen Schule entstanden und es schient so, dass wir weiter zusammen arbeiten werden.
Die Strandkneipe und zukünftiges Kulturzentrum, so wird es in der Zukunft heißen, Distancia Imprecisa, läuft zwar noch nicht, wie es laufen sollte, aber wir erwarten einen guten Sommer, sodass wir weiter unsere Kredite bezahlen können, und vielleicht dieses Jahr auch Profit erzielen können. Zu dem Sprachkurs habe ich noch nicht viel unternommen. Jetzt, da das Filmmodul läuft, kann ich mich um den Sprachkurs kümmern. Ich habe aber schon ein Haus dort, dass ich denke, dort werde ich es machen.


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Eileen O'Rourke

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Examen und Schwerpunkt
TWNG - Theorien, Werte und Normen, Soziale Arbeit und Gesellschaft, Studienarbeit zum Thema Projektentwicklung


Karriereweg
Eileen O'Rourke studiert Soziale Arbeit an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften. Sie hatte die Idee für das Projekt "Jóvenes en Acción" mit ehemaligen Sraßenkindern in Guadalajara/Mexiko, das sie mit viel Engagement umsetzt. Weitere Infos zum Projekt gibt es auf der Website www.jea-mexico.org, bislang allerdings nur auf Spanisch. Die Entstehungsgeschichte ihrer Initiative hat Eileen auch dokumentiert. Ihr Bericht kann hier heruntergeladen werden.


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Julia Günther

Seit ungefähr einer Woche befinde ich mich an der Massey University in Palmerston North (NZ). Ich bin sehr froh, dass durch Prof. Dr. Cramer die Möglichkeit für mich bestand, nach Neuseeland zu gehen. Mir geht es hier sehr gut; alles ist neu, alles ist anders und zuweilen bin ich überwältigt von den vielen Eindrücken. Meine ersten Erfahrungen und Beobachtungen habe ich in einem Bericht zusammengefasst, der hier heruntergeladen werden kann.
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Studierende informieren sich in Illinois über Soziale Arbeit

Im Herbst 2008 brach eine Studiengruppe von Prof. Rerrich zu einer zehntägigen Exkursion nach Illinois, USA, auf. Was die Studentinnen und Studenten der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München alles erlebten, wen sie trafen und was sie besonders beeindruckt hat, hielten sie in einem Reisetagebuch fest. Das Dokument, das auch viele Fotos enthält, kann hier heruntergeladen werden.
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Prof. Rerrich - Foreign Domestic Workers in Hong Kong

With aging populations, changing family structures and their own well-educated women increasingly joining the labor force, wealthy countries have transformed part of what used to be the invisible unpaid work of housewives into invisible paid work for women from poorer nations. Instead of making systematic provisions for the profound changes that have taken place in everyday life and reorganizing their public services accordingly, these countries have come to rely on an influx of women from poorer countries to cook, clean and take care of their children, ill and elderly.
In December 2008, Maria Rerrich, professor at the faculty of Applied Social Sciences of the University of Applied Sciences München, visited Hong Kong and encountered a huge number of these - ususally invisible - Foreign Domestic Workers. Her report which includes also several pictures is available for download here:
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Prof. Susanne Elsen

Auf Einladung des Goethe-Instituts reiste Prof. Elsen im April erneut nach Cordoba, Argentinien, um mit Hochschulvertretern, Studierenden und Projektpartnern über das Thema "Kulturen der Solidarökonomie in Argentinien" zu diskutieren. Den Verlauf und die Ergebnisse ihres Besuches fasste Prof. Elsen in einem Bericht zusammen, der hier heruntergeladen werden kann.
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Lucie K.

Sehr geehrte Frau prof. Elsen, Jetzt bin ich schon in Tschechien (Universität Ostrava). Ich denke sehr oft an tollen Zeit in FH München, Sozialwesen. Ich bin gern, dass Ihre Fakultät einen Kontrakt mit der Uni. Ostrava hat. Ich empfehle diesen Aufenthalt weiteren Studenten:-) Ich wünsche Ihnen alles Gute! Mit freundlichen Grüssen, Lucie K


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Katharina Trägler

Seit genau zwei Monaten bin ich in Kolumbien und mehr als begeistert von unserer neuen Partneruniversität und dem Land. Seit drei Wochen kann ich meine vielen positiven Eindrücke mit meiner Kommilitonin Sarah teilen und reflektieren.


Hier finden sich die besten Professoren des Landes wieder. Während unserer Literaturrecherche tauchten immer wieder dieselben Namen auf, also DIE Experten im bewaffneten Konflikt sowie kolumbiansiche Autoren, die über Zivilgesellschaft schreiben. Tatsächlich lehren genau diese Personen an der Universidad Nacional.
Sarah und ich haben uns natuerlich sofort in deren Vorlesungen eingeschrieben!!
Alle hier auf dem Campus und auch die vielen nationalen und internationalen NGO's sind hier sehr nett und zuvorkommend und geizen nicht mit Informationen zu unserem Thema.


Neulich war ein Kongress an der "Nacho", wie die Uni liebevoll von ProfessorInnen und Studierenden genannt wird, mit Indigenas. Es ging um ihren Beitrag in Bezug auf den Klimawandel.
Der kolumbianische Präsident Uribe hat auf dem Hauptplatz der Uni mit einem der Professoren über den humanitären Austausch zwischen Guerilla und Regierung diskutiert.
Letzten Montag war Gaviria - der Prasidentschaftskandidat, der gegen Uribe verloren hatte - von der demokratischen Opposition an der Nacional und hat über Kolumbien in der Globalisierung gesprochen.


Die Studentenbewegeung ist hier sehr aktiv und über alle politischen Ereignisse informiert.
Das Niveau an der Uni ist hoch, und gerade deshalb unterstützen sich die Studenten gegenseitig.


Kurz gesagt: Sarah und ich sind begeistert und wir wollten Euch alle ein wenig teilhaben lassen.


Katharina Traegler und Sarah Heym


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Karriereweg
Durch ihre kolumbianischen Wurzeln mütterlicherseits ist Katharina Trägler schon früh mit dem Land, dessen Kultur und dessen politische Besonderheiten in Berührung gekommen. Nach wie vor fliegt die zweisprachig aufgewachsene Studentin einmal im Jahr nach Kolumbien.


Im August 2005 bis Februar 2006 absolvierte sie ihr Praxissemester in einer Einrichtung für Minderjährig Schwangere in Chía, eine Kleinstadt nördlich von Bogotá. Des Weiteren arbeitete sie in der staatlichen Einrichtung des Instituts Bienestar Familiar und in zwei weiteren privaten sozialen Organisationen, die Reintegrationsmaßnahmen anboten. Dort bestand ihr Klientel unter anderem aus Drogenabhängigen und ehemaligen KindersoldatInnen der Paramilitärs und der Guerillagruppen.Seit einigen Jahren beschäftigt sich Katharina intensiv mit den verschiedenen sozialen und politischen Problemen des Landes und hat hierzu verschiedene Arbeiten verfasst.Katharina Trägler und ihre Kommilitonin Sarah Heym brachen gemeinsam im August 2007 zu einem längeren Forschungsaufenthalt nach Kolumbien auf, um vor Ort für ihre Diplomarbeit zu recherchieren. Der Titel der Arbeit lautet: "Mit brennender Geduld; Die Rolle der Zivilgesellschaft im bewaffneten Konflikt am Beispiel einer Friedensgemeinde."


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Sarah Heym

Nach ihrem Fachabitur 2001 an der Fachoberschule für Gestaltung, wurde Sarah Heym durch mehrere Aufenthalte in Südamerika, mit dortiger Kultur und Sprache vertraut. Eine erste mehrwöchige Reise nach Ecuador absolvierte sie mit der Intention ihre Spanischkenntnisse zu erweitern. Ein weiterer Forschungsaufenthalt im gleichen Jahr führte Sarah für ein halbes Jahr in eine Gehörlosenschule nach Bolivien /Trinidad. Außerdem arbeitete sie dort zeitweise in einer Tagesstätte für Straßenkinder.


Ihre beiden Praxissemester von März bis Dezember 2005 absolvierte sie im ACJ (Asociación Cristiana de Jóvenes) in Bogotá / Kolumbien. Dort bekam sie Einblick in verschiedenste soziale Felder und wurde in drei Programmen mit unterschiedlichen Klientengruppen tätig. Zu ihren Aufgaben gehörte die Betreuung und Beratung, sowie Anleitung von Kindern, Jugendlichen und Eltern. Voraussetzung hierfür ist ein reflektiertes Wissen um die soziale Ungleichheit und politische Lage des Landes.


Seit diesem Praktikum beschäftigt sich Sarah intensiv mit den verschiedenen sozialen und politischen Problemen des Landes und verfasste hierzu verschiedene Arbeiten, auch außerhalb des Hochschulrahmens.
Sarah Heym und ihre Kommilitonin Katharina Trägler reisten gemeinsam im August 2007 für einen längeren Forschungsaufenthalt nach Kolumbien, um dort für ihre Diplomarbeit zu recherchieren. Der Titel der Arbeit lautet: „Mit brennender Geduld; Die Rolle der Zivilgesellschaft im bewaffneten Konflikt am Beispiel einer Friedensgemeinde.“ Über Ihre Erlebnisse und "Beobachtungen objektiver wie subjektiver Art" beschreiben Sarah und Katharina in dem Dokument, das hier heruntergeladen werden kann.


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Delegation von VertreterInnen

Am 5.7.2007 besuchte eine Delegation von VertreterInnen südostasiatischer Genossenschaftsverbände die Fakultät 11.


Die TeilnehmerInnen vertreten Kreditgenossenschaften - und Genossenschaften in der Kommunikationstechnologie aus Malaysia, Indonesien, Thailand und den Phillippinen.


Die FK 11 setzt sich insbesondere im Kontext des europäischen Masters "Gemeinwesenentwicklung und Lokale Ökonmomie" mit Genossenschaften als Instrumenten der nachhaltigen lokalen und regionalen Entwicklung auseinander.


Die Veranstaltung fand auf Initiative von InWent gGmbH in Zusammenarbeit mit der FK 11 statt.


Nach interessanten Beiträgen und einem lebendigen Austausch wurde die weitere Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Lehre vereinbart.


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